ANDRITZ-AKTIE
Aktiensplit
Entsprechend dem Beschluss der Hauptversammlung wurde am 3. Mai 2007 der Aktiensplit der Andritz-Aktie im Verhältnis 1:4 durchgeführt. Dadurch vervierfachte sich die Gesamtzahl der Stückaktien von 13.000.000 auf 52.000.000. Andritz will mit diesem Aktiensplit die Handelbarkeit seiner Aktien erleichtern und damit die Attraktivität vor allem für Kleinanleger erhöhen. Alle historischen Kurswerte wurden entsprechend angepasst.
Aktienkursentwicklung
Der Kurs der Andritz-Aktie entwickelte sich im Verlauf des Jahres 2007 unterschiedlich. Nach einem sehr starken Anstieg von rund 20 Prozent während der ersten drei Quartale 2007 fiel der Kurs der Andritz-Aktie im 4. Quartal im Gleichschritt mit der Entwicklung an allen großen internationalen Börsen deutlich. Die Bedenken institutioneller Investoren, dass sich die amerikanische Subprime-Krise stark negativ auf die Weltwirtschaft auswirken könnte, führten zu einem weltweiten Verkauf von Aktien an den internationalen Börsen; damit wurden die in den ersten drei Quartalen erzielten Gewinne praktisch zunichte gemacht.
So stieg der Kurs der Andritz-Aktie im Gesamtjahr 2007 nur um 2,6 Prozent an, er konnte allerdings den ATX (Leitindex der Wiener Börse), der im selben Zeitraum um 1,0 Prozent gesunken ist, erneut outperformen. Der höchste Schlusskurs im Berichtsjahr betrug 54,00 Euro (13.7.2007), der niedrigste 35,80 Euro (22.11.2007).
Handelsvolumen
Der durchschnittliche Tagesumsatz der Andritz-Aktie an der Wiener Börse betrug im Jahr 2007 452.909 Aktien (2006: 355.580 Aktien). Der höchste Tagesumsatz wurde mit 2.097.854 Aktien (20.11.2007), der niedrigste mit 85.240 Aktien (2.1.2007) verzeichnet.
Aktionärsstruktur
Andritz verfügt über eine sehr stabile und ausgewogene Aktionärsstruktur. Rund 26 Prozent der Aktien sind im Besitz der Certus Beteiligungs-GmbH, deren Geschäftsführer Wolfgang Leitner, Vorstandsvorsitzender von Andritz, ist. Mit einem Streubesitz von über 70 Prozent hat Andritz eine stark diversifizierte, aus institutionellen Anlegern und Privataktionären bestehende Aktionärsstruktur. Der Hauptteil der institutionellen Anleger kommt aus den angelsächsischen Ländern (vor allem aus Großbritannien und den USA), aber auch aus Österreich und Deutschland. Die Privataktionäre sind vor allem in Österreich und Deutschland beheimatet.
Aktionärsstruktur des Streubesitzes
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Aktionärsstruktur (per 31. 12. 2007) |
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Die Entwicklung der Andritz-Aktie

Relative Kursentwicklung der Andritz-Aktie im Vergleich zum ATX seit Erstnotiz.
Investor Relations
Im Jahr 2007 wurden rund 230 Einzelgespräche (2006: rund 190 Einzelgespräche) mit institutionellen Anlegern und Finanzanalysten in London, Edinburgh, Mailand, New York, Denver, Austin, San Francisco, San Diego, Boston, Toronto, Montreal, Lissabon, Madrid, Sydney, Singapur, Shanghai, Tokio, Zürich, Brüssel, Amsterdam, Helsinki, Paris, Wien und Frankfurt geführt. Andritz hat sich auch bei mehreren Investorenkonferenzen präsentiert, beispielsweise bei der „Capital Goods Conference“ von JPMorgan in London, der „Small and MidCap Conference“ von Sal. Oppenheim in New York, der Investorenkonferenz der Bank Austria in Kitzbühel sowie bei der Investorenkonferenz der Erste Bank in Stegersbach, Österreich.
Die alljährlichen „Andritz Capital Market Days“, die im Berichtsjahr von 22. bis 25. Oktober in China veranstaltet wurden, konzentrierten sich auf die Aktivitäten von Andritz in China (Besuch der Tochterfirma Andritz Technologies und der neuen Edelstahlgießerei Andritz-Wolfensberger) sowie den Geschäftsbereich Walz- und Bandbehandlungsanlagen (Besuch des Edelstahlwerks von SKS ThyssenKrupp in Shanghai).
Analysten-Coverage weiter erhöht
Ende August 2007 nahm Crédit Agricole Cheuvreux Frankfurt die Analyse-Coverage von Andritz auf. Damit veröffentlichen nunmehr elf nationale und internationale Banken bzw. Investmenthäuser in regelmäßigen Abständen Analyseberichte über Andritz (in alphabetischer Reihenfolge): Berenberg Bank, Cheuvreux, Deutsche Bank, Erste Bank, Goldman Sachs, JPMorgan, Kaupthing Sofi, Sal. Oppenheim, Raiffeisen Centrobank, UBS und Unicredit.
Andritz-Aktie im Überblick
Anmerkung: Am 3. Mai 2007 wurde die Andritz-Aktie im Verhältnis 1:4 gesplittet;
die historischen Kurswerte und börsentechnischen Kennzahlen wurden entsprechend angepasst.
| 2007 | 2006 | 2005 | 2004 | 2003 | |
| Höchster Schlusskurs (EUR) | 54,00 | 41,08 | 23,21 | 14,13 | 9,49 |
| Niedrigster Schlusskurs (EUR) | 35,80 | 23,13 | 14,15 | 8,75 | 5,25 |
| Jahresschlusskurs (EUR) | 41,45 | 41,08 | 23,21 | 14,03 | 9,49 |
| Marktkapitalisierung per 31.12. (MEUR) | 2.155,4 | 2.135,9 | 1.207,1 | 729,3 | 493,4 |
| Performance | +2,6% | +74,9% | +62,8% | +52,5% | +65,0% |
| ATX-Gewichtung per 31.12. (%) | 2,3946 | 2,4077 | 1,8200 | 1,7656 | 2,3250 |
| Durchschnittliches Handelsvolumen (Stück) | 452.909 | 355.580 | 335.972 | 282.976 | 181.640 |
Andritz-Aktie im Überblick (Download size 20 KB)
Quelle: Wiener Börse
Eckdaten zur Andritz-Aktie
| ISIN Code | AT0000730007 |
| Tag der Erstnotiz | 25. Juni 2001 |
| Aktiengattung | Inhaberaktien |
| Aktienzahl | 52 Millionen |
| Genehmigtes Kapital | Keines |
| Streubesitz | ca. 72% |
| Börse | Wien (Prime Market) |
| Ticker-Symbole | Reuters: ANDR.VI; Bloomberg: ANDR, AV |
| Börse-Indizes | ATX, ATXPrime, WBI |
Kontakt:
Andritz Investor Relations
Dr. Michael Buchbauer (Leiter)
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