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MARKTENTWICKLUNG

Die internationalen Zellstoffmärkte entwickelten sich 2007 sehr positiv. Wegen der anhaltend starken Nachfrage internationaler Papierhersteller und Engpässen in der Holzversorgung bedingt durch Schlechtwetter und Streiks war das Zellstoffangebot knapp, sodass sich der Preis für NBSK (Northern Bleached Softwood Kraft Pulp – nördlicher Langfasersulfatzellstoff) im Jahresverlauf kontinuierlich erhöhte. Er stieg von rund 750 US-Dollar je Tonne zu Jahresbeginn auf rund 860 US-Dollar je Tonne im Dezember 2007.

Der Preis für Kurzfaserzellstoff (aus Birke und Eukalyptus) stieg 2007 ebenfalls an. Die starke Nachfrage und später als erwartet in Betrieb genommene Kapazitäten in Südamerika führten bei Eukalyptuszellstoff zu einer Preissteigerung von 670 US-Dollar im Jänner auf mehr als 750 US-Dollar je Tonne im Dezember 2007. Da Zellstoff üblicherweise in US-Dollar gehandelt wird, bekamen die europäischen Verbraucher aufgrund der Stärke des Euro gegenüber dem US-Dollar diese Preissteigerungen weniger stark zu spüren.

Die Projektaktivität bei Zellstoffanlagen war im Berichtszeitraum unverändert zufriedenstellend, wobei sich bei Neuanlagen der Schwerpunkt erneut auf die südliche Hemisphäre (Südamerika, Australien und Asien) sowie China konzentrierte. Im Bereich der Modernisierung und Erweiterung bestehender Zellstoff-Fabriken lag der Schwerpunkt der Investitionstätigkeit unverändert in Europa und zum Teil in Nordamerika.

 
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