e. Sensitivitäten
Im Wesentlichen ist der Konzern durch seine Aktivitäten finanziellen Risiken aus der Änderung der Wechselkurse, der Änderung der beizulegenden Zeitwerte und der Änderung der Zinssätze ausgesetzt. Zur Steuerung der Risiken aus der Änderung der Wechselkurse und des beizulegenden Zeitwerts schließt der Konzern derivative Finanzinstrumente ab. Diese Marktrisikoexpositionen des Konzerns werden mittels Sensitivitätsanalysen bewertet:
Fremdwährungssensitivität
Die Sensitivitätsanalyse quantifiziert näherungsweise das Risiko, das im Rahmen gesetzter Annahmen auftreten kann, wenn bestimmte Parameter in einem definierten Umfang verändert werden.
Der Konzern ist hauptsächlich dem Wechselkursrisiko des US-Dollar ausgesetzt.
Die folgenden Angaben beschreiben aus Konzernsicht die Sensitivität eines Anstiegs oder Falls des US-Dollar gegenüber dem Euro auf. Die Veränderung ist derjenige Wert, der im Rahmen der internen Berichterstattung des Wechselkursrisikos Anwendung findet, und stellt die Einschätzung des Vorstands hinsichtlich einer möglichen Wechselkursänderung dar. Die Sensitivitätsanalyse beinhaltet lediglich ausstehende, auf Fremdwährung lautende monetäre Positionen und passt deren Umrechnung zum Periodenende gemäß einer Änderung der Wechselkurse an.
Bei einem 10%igen Anstieg des US-Dollar gegenüber dem Euro würde das Konzernergebnis für das Jahr 2007 gegenüber dem nun ausgewiesenen Konzernergebnis um TEUR 5.171 vermindert sein (2006: Verminderung des Konzernergebnisses 2006 um TEUR 495). Bei einem 10%igen Fall des US-Dollar gegenüber dem Euro würde das Konzernergebnis für das Jahr 2007 zusätzlich um TEUR 2.650 erhöht sein (2006: Erhöhung des Konzernergebnisses 2006 um TEUR 39). Die Veränderung gegenüber den ausgewiesenen Konzernergebnissen stammt hauptsächlich aus der Marktbewertung von Devisentermingeschäften für US-Dollar mit neuen Kursen.
Zinssatzsensitivität
Die Sensitivitätsanalyse wurde für das Zinsänderungsrisiko der Anleihen zum Bilanzstichtag durchgeführt. Die Gesellschaft als Anleiheemittent ist grundsätzlich durch die fixe Verzinsung gegenüber den Anleiheinhabern keinem Zinsänderungsrisiko bei den Zahlungsmittelströmen ausgesetzt, jedoch würde sich eine Änderung des Zinssatzes in den beizulegenden Zeitwerten der Anleihen niederschlagen. Für die Anleihen wurden jedoch Zinsswaps zur Absicherung des Risikos aus der Änderung des beizulegenden Zeitwerts abgeschlossen. Dadurch ergibt sich für die Gesellschaft netto die Verpflichtung, eine variable Verzinsung auf Basis des 1-Monats-Euribor zu leisten.
Im Rahmen der internen Berichterstattung über das Zinsrisiko wird dabei eine Zinssatzsensitivität von 100 Basispunkten unterstellt. Dies stellt die Einschätzung des Vorstands hinsichtlich einer möglichen Änderung des Zinssatzes dar.
Eine Erhöhung der Zinsen um 100 Basispunkte unter Konstanthaltung aller anderen Variablen hätte zu einer Verminderung der beizulegenden Zeitwerte der Swaps in Höhe von TEUR 9.398 (2006: Verminderung um TEUR 11.562) geführt. Diesen Verminderungen würden jedoch erfolgswirksame Buchwerterhöhungen der Anleihen um denselben Betrag entgegenstehen.
Eine Verminderung der Zinsen um 100 Basispunkte unter Konstanthaltung aller anderen Variablen hätte zu einer Erhöhung der beizulegenden Zeitwerte der Swaps in Höhe von TEUR 9.375 (2006: Erhöhung um TEUR 12.428) geführt. Diesen Erhöhungen würden jedoch erfolgswirksame Buchwertverminderungen der Anleihen um denselben Betrag entgegenstehen.