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8. Gewinnrücklagen

Dividenden

Für 2007 wird vom Vorstand eine Dividende von 1,00 Euro je im Umlauf befindlicher Aktie vorgeschlagen. Die Ausschüttung für 2006 in Höhe von TEUR 38.690, was einer Dividende von 0,75 Euro je Aktie entspricht, wurde vom Vorstand vorgeschlagen und in der 100. ordentlichen Hauptversammlung am 29. März 2007 beschlossen. Die Ausschüttung an die Aktionäre erfolgte am 6. April 2007.

Am 19. Februar 2008 wurde der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2007 nach IFRS vom Vorstand freigegeben. Am 16. Februar 2007 wurde der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2006 nach IFRS vom Vorstand zur Vorlage an den Aufsichtsrat freigegeben. Der Aufsichtsrat setzt sich ausschließlich aus nicht bei der Gesellschaft tätigen Personen sowie aus Arbeitnehmervertretern zusammen. Der Konzernabschluss wurde dem Aufsichtsrat und danach der Hauptversammlung vorgelegt.

Währungsdifferenzen

Eigenkapital und Gesellschafterdarlehen in Fremdwährung werden in der Andritz-Gruppe generell nicht kursgesichert, da es sich um permanente Investitionen handelt und eine Konvertierung in Konzernwährung nicht geplant ist. Ausnahmen bilden lediglich geplante Desinvestments und geplante Rückzahlungen von Gesellschafterdarlehen.

Zusätzliche Angaben zum Kapitalmanagement

Andritz ist einem starken Finanzprofil verpflichtet, das durch eine konservative Kapitalstruktur geprägt ist und eine hervorragende finanzielle Flexibilität ermöglicht.

Das Eigenkapital und die Bilanzsumme betrugen zum 31. Dezember 2007 und 2006:

(in TEUR)   2007   2006*
Summe Eigenkapital 481.575 414.540
Eigenkapitalquote 19,2% 17,4%
Bilanzsumme 2.507.527 2.386.066
         

Eigenkapitalangaben (Download size 14 KB)

*angepasst

Andritz unterliegt keinen satzungsmäßigen Kapitalerfordernissen. Die Gesellschaft hat Verpflichtungen zur Veräußerung oder sonstigen Ausgabe von Aktien im Zusammenhang mit bestehenden aktienbasierten Vergütungsplänen. In den vergangenen Jahren wurden die Verpflichtungen aus der aktienbasierten Vergütung überwiegend durch den Rückkauf von eigenen Aktien erfüllt (siehe Anhangangabe 10).

Ziel des Kapitalmanagements ist einerseits, den Fortbestand („going concern") der Konzerngesellschaften sicherzustellen und andererseits, die Rendite der Aktionäre durch Optimierung des Eigen- und Fremdkapitaleinsatzes zu maximieren. Zur Absicherung der finanziellen Stabilität wurden in der Vergangenheit zwei Anleihen platziert, welche auch die Basis für weiteres Wachstum der Andritz-Gruppe darstellen. Die Kapitalstruktur besteht aus Finanzschulden, Flüssigen Mitteln und Eigenkapital, das den Aktionären der Muttergesellschaft zurechenbar ist und Grundkapital, Kapitalrücklagen sowie Gewinnrücklagen umfasst.

Die Kapitalstruktur wird laufend überwacht. Dabei werden die Kapitalkosten und die Risiken, welche mit jeder Art von Kapital verbunden sind, berücksichtigt. Die Gruppe wird auch weiterhin die Kapitalstruktur optimieren, indem sie Dividendenausschüttungen, Neuemissionen und Aktienrückkäufe sowie die Aufnahme und Tilgung von Schulden vornehmen wird.

Die Gesamtstrategie der Gruppe wurde gegenüber 2006 nicht verändert.

 
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